Wallthermfreunde

Forum für Nutzer und Begeisterte der Walltherm Holzvergaser

messpflicht

Wenn was unklar ist oder nicht so funktioniert wie ihr gern hättet.

Re: messpflicht

Beitragvon Freeliner » 20. Jan 2018, 20:14

Du hast meinen Beitrag wohl nicht so ganz verstanden ;)

Und dass das „Problem“ oft vor dem Walli sitzt, haben wir zB auch in deinem Thread
gesehen 8-)
....und wenn dann noch ohne die Basics zu kennen, selber geschraubt und eingestellt wird,
ohne überhaupt zu wissen was man eigentlich macht, dann wird das halt nix.

....und dann soll ein Ofen (egal in welchem Zustand er betrieben wird) immer top
Messwerte bringen?!

Ist ähnlich einem Rechner mit der Fehlermeldund „Error, change the User“ :lol:

Und ja, den Walli kann man mit jedem Holz betreiben!
Und auch ja, der Walli erfüllt die gesetzlichen Vorgaben!

Es muss halt die technische Seite passen und derjenige der ihn bedient!
Und nein, Feuermachen kann nicht jeder :!:
....muss man doch nur mal ins HTD Forum schauen...romantisches Feuer lodern lassen,
und meinem das Ding knallt mit 15kW in den Puffer.
Oder diese permanente Kokelei an vielen Häusern.

Der Walli verlangt seinem Nutzer halt noch etwas mehr ab ;)
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Re: messpflicht

Beitragvon wasserrenner » 20. Jan 2018, 20:40

Im Klartext heißt das ja nichts anderes,wenn man sich einen Walltherm zulegen möchte,dann muß man erst ein Wallthermheizzertifikat ablegen. ;)

Und jetzt mal im Ernst:Der Walltherm ist schon ein schwieriger Ofen,mit dem man sich doch erstmal eine zeitlang auseinandersetzen muß damit dieser genau das macht was er soll.
Dies sollte man meiner Meinung nach unbedingt wissen wenn man sich einen Walltherm ins Haus holt.
Ich bin ja das beste Beispiel dafür.Unbedarft wie ich bin mußte ein Walltherm her.Nur gute Kritiken,natürlich nur von erfahrenen Walltherm Heizern.Letzendlich habe ich mein Problem mit dem Feuerungsregler selbst gelöst.
Wie schon erwähnt bin ich meinem jetzt zufrieden,aber dennoch weiß ich natürlich nicht ob er die gesetzlichen Werte einhält.
Vielleicht werde ich mir nochmal ein gutes Messgerät zulegen um dies selbst mal zu überprüfen.

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Re: messpflicht

Beitragvon Freeliner » 20. Jan 2018, 21:31

Frag doch mal bei einem Heizungsbauer an, ob er ihn messen kann.
Die haben ja auch ein Messgerät und legen ihn dir nicht still im Fall der Fälle :lol:

So ein Messgerät kostet richtig Asche, dann lieber dem Heizi nen Fuffi oder Hunni zustecken ;)
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Re: messpflicht

Beitragvon gmwt » 21. Jan 2018, 00:44

Freeliner hat geschrieben:Du hast meinen Beitrag wohl nicht so ganz verstanden ;)
Ist ähnlich einem Rechner mit der Fehlermeldund „Error, change the User“ :lol:


Das eigentliche Problem ist hier, dass es beim Walli (und anderen Öfen natürlich genauso) keinerlei Fehlermeldung gibt. Ich heize jetzt schon vier Jahre damit, habe vorsichtig (alles im Forum nachzulesen) das eine oder andere optimiert und glaubte dabei auch immer gute Abgaswerte zu erzielen (weil die hohen Temperaturen der Sekundärverbrennung das ja angeblich bewirken).

Jetzt lese ich diesen Thread hier und stelle fest, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was da oben rauskommt. :o
Guter Zug, trockenes Holz, schönes Lodern oben und kräftige Vergaserflamme unten scheinen ja bzgl. der Abgaswerte bedeutungslos zu sein. :shock:

Ich finde das schon irgendwie enttäuschend.
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Re: messpflicht

Beitragvon gmwt » 21. Jan 2018, 00:55

Freeliner hat geschrieben:Frag doch mal bei einem Heizungsbauer an, ob er ihn messen kann.
Die haben ja auch ein Messgerät und legen ihn dir nicht still im Fall der Fälle :lol:
So ein Messgerät kostet richtig Asche, dann lieber dem Heizi nen Fuffi oder Hunni zustecken ;)


Ja, im Prinzip gute Idee, aber das ist dann ja (fürn Fuffi/Hunni jedesmal) auch nur eine Momentaufnahme. Wenn das System sooo empfindlich reagiert, bräuchte man ja eigentlich eine permanente Überwachung - oder umgekehrt halt besser von vorneherein ein weniger knapp ausgelegtes System, mit mehr Spielraum zu den Grenzwerten hin.
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Re: messpflicht

Beitragvon Freeliner » 21. Jan 2018, 09:24

Hier war/ist bis jetzt ein einziger User bei dem die Messung negativ und der Walli kurz vor der Stilllegung war :roll:
...selbst da ist es später gut ausgegangen ;)

Sehe da bis jetzt kein wirkliches Problem bzw. bin von irgendwas enttäuscht. ;)
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Re: messpflicht

Beitragvon wasserrenner » 21. Jan 2018, 10:28

Das ist auch nur aufgekommen weil der Ofen messpflichtig war.
Diejenigen die nicht messpflichtig eingestuft werden,wissen es doch gar nicht ob ihre Öfen tatsächlich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Wenn ich mir den Anfang dieses Threads nochmal anschaue dann weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll:Das Holz im Backofen vortrocknen.
Ich denke mal mit einer Messung ob Heizi oder man kauft sich ein Mesgerät,hat man ja doch ein wenig mehr Kontrolle als das man vielleicht jahrlang falsch heizt.
Wie schon gesagt ich bin zufrieden mit meinem Ofen,aber ich weiß trotzdem nicht was hinten rauskommt.

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Re: messpflicht

Beitragvon Freeliner » 21. Jan 2018, 10:56

Diese Tricks mit Vortrocknen, Buche, ohne Rinde usw. werden sogar bei
richtigen Keller Holzvergasern mit Lambdasonde angewendet ;)
....alles „normal“ für gute Messergebnisse

Geh mal ins Holzvergaserforum was da so alles „getrickst“ wird. Scheitholz ist
nunmal ein Naturstoff der unterschiedlich ist. Ist halt kein Gas oder Öl.

Die Leute mit „normalen“ Öfen wissen es doch auch nicht....und diese Werte sind
mit Sicherheit deutlich schlechter als die des Walli.
(wenn er halbwegs richtig bedient wird.....wie halt jeder Holzofen)

Der Walli hat generell schon viele Vorteile. Er hat generell schon eine sehr hohe Brennraumtemperatur (oben).
Die Holzgase werden somit oben mit ca. 750-900 Grad „vorverbrannt“ und nach unten durch
die Glut mit ca. 1000-1100 Grad „nachverbrannt“.

Zumal sich die Anforderungswerte zwischen „Heizkessel“ und „Einzelraumfeuerstätte“ unterscheiden.

Die Meisten normale Öfen schaffen schon die obere Temperatur nicht ;)
...und blasen 300-450 Grad in den Schornstein.
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Re: messpflicht

Beitragvon JAU » 21. Jan 2018, 13:55

Ich bin ehrlich gesagt auch etwas ernüchtert das es so ein Aufwand ist die Grenzwerte tatsächlich zu halten.
Dabei stellt sich mir dir Frage ob die Grenzen zu der Art zu heizen überhaupt passen. Zieht man das bis zum Extrem durch dann heißt das wohl das man vielleicht nur mit aktiver Regelung klar kommt. Wobei ich da an der Stelle erwähnen möchte: Für 10k€ bekommt man das nur wenn man das billigste vom billigsten kauft...

Aber: Der Walli soll mit jeder Holzqualität gleich gute Werte liefern können? Das ist absolut utopisch.
Zu einer vollständigen Feuerstättenschau gehört auch ein Blick ins Holzlager. Da wird geprüft was geheizt, wie es getrocknet wird und ob es denn überhaupt trocken ist. Das ist Teil der Verantwortung die man als Holzheizer trägt.


mfg JAU
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Re: messpflicht

Beitragvon wasserrenner » 21. Jan 2018, 14:13

Es ist doch völlig egal was andere im xyz Forum für einen Zirkus veranstalten.
Wenn der Walli die Werte schafft ist gut,wenn nicht ist doch auch nur ein Baumarktofen und darf einfach nicht soviel kosten.
Eine Regelung wird's vielleicht gar nicht brauchen,vielleicht kann man ja hier und da eine Verbesserung hinzufügen.Düsenstock größer kleiner breiter schmäler?Zuluftklappe weiter auf?Luftzufuhr von außen größerer Durchmesser?
Einige haben ja schon Ketten in den Abgaszug gehängt,hier wäre bestimmt auch etwas möglich.

Mit Fichte brennt der Walli wohl etwas schlechter als mit Buche oder Eiche,trotzdem sollte er die Mindestwerte einhalten.Dann ist es bei Buche eben besser.
Vielleicht wäre ratsam bei Inbetriebnahme des Walli eine Messung durchzuführen,dann hat der Kunde/Wallibesitzer zumindest etwas in der Hand das sein Ofen den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Ganz ehrlich:Wenn ich soviel tricksen muß um irgendwelche Werte einzuhalten,dann lass ich einen Gutachter kommen und egal welche Firma da drauf steht,kann sich ihren Billigofen abholen.
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