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Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon JAU » 21. Mär 2014, 11:05

Oberfranke hat geschrieben:Die hohe Abgastemperatur werde ich nochmal checken, aber dass das beiliegende Thermometer so weit daneben liegt wär schon blöd.

Wenn das Thermometer mal zu hohe Temperatur abbekommen hat kann es schon gewaltig nachgehen.
Ab Werk gehts aber eigentlich.

Oberfranke hat geschrieben:Grüße und lasst mal wieder was von euch hörn, jetz wo die Heizsaison fast vorbei ist.

Die erste Sommerpause hat das Forum schon überstanden, ich bin zuversichtlich wenn nächsten Herbst wieder die ersten fragen auftauchen dass alle wieder da sind. ;)


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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Freeliner » 24. Mär 2014, 20:24

Oberfranke hat geschrieben:Wie zum Teufel kommt der bei der Messung auf 197°C Abgastemperatur? Das schaffe ich selbst bei Vollgas mit Birke nicht. Die Vermutung liegt nahe dass er da mit offener Anheizklappe gemessen hat. Naja jedenfalls ist Staub und CO weit unterm Grenzwert.


Also wenn er wirklich mit offener Klappe gemessen haben soll und Staub/CO weit unter Grenzwert waren, sag ich TOP :mrgreen:
Wär ja echt klasse, wenn dem so wär :D ...glaub ich aber nicht, dass dann so Werte rauskommen 8-)

Zwischen meiner WAL Steuerung und dem alten Thermometer waren glaub auch immer mal an die 20° unterschied.
Muss unbedingt mal das neue Analoge Thermometer einbauen.
Die WAL Steuerung hat meine ich immer mehr angezeigt als das Analoge :roll:


Bin mal gespannt ob mein Schorni irgendwann mal auf die Idee zum Messen kommt :roll: 8-)
Bis jetzt sieht es mal nicht so aus ;)

Wenn die Saison abgeschlossen ist, hänge ich auch mal ein paar "Wirbulatoren" für die kommende Saison rein.
Vorerst aber nur jeden zweiten Steg....mal schauen wie es sich verhält.
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Freeliner » 1. Nov 2014, 13:48

Hi Oberfranke,

was gibts Neues :?:

Aktuelle Bilder vom fertigen Walli :?: Meld dich mal wieder ;)
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Oberfranke » 1. Nov 2014, 16:55

Tach Freeliner,

hatte schon die letzte Zeit mitgelesen, allerdings hab ichs nicht mehr geschaft mich einzuloggen. :?

Was gibts neus, sind gerade dabei endlich mal den Pelletskessel zu integrieren, dass nicht der Walli noch nen Winter als Alleinheizung für das Wärmehungrige Haus herhalten muss :D

Ne ansonsten, Schorni war erst wieder da und hat den Schlot gefegt. War nicht viel drin, ganz im Gegensatz zum vorherigen Leda Ofen, wo er Eimerweise Ruß rausschaufeln musste. Beim Walli sinds halt nur zwei Hände voll Flugasche.

Zur Inbetriebnahme vom Pelletkessel denke ich gönn ich mir nochmal ne Wallimessung und check das mal mit dem Restsauerstoff der könnte im Vollgasbetrieb meiner Meinung nach tiefer liegen, im Ausbrand wird der dann eh wieder größer.

Grüße,
meld mich jetz schon wieder öfter ;)
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Oberfranke » 20. Nov 2014, 23:06

Halloo zusammen :D

Hab meinen Walli mal wieder beim brennen gefilmt.
Mein erstes Video zeigt ja schon wie schön er mit Eiche brannte, habe gerade das ganze auch mal mit Kiefer gemacht. Brennt auch wunderbar sauber mit blauer Flamme. Das Blau kommt im Video allerdings nicht so durch weil einfach alles hellgelb leuchtet :geek:

Was mir aus der normalen Sicht nie so aufgefallen ist sind die Schlacketropfen an der Decke des unteren Brennraumes :mrgreen: bei genauerer Betrachtung sieht man wirklich dass die irgendwie echt ne flüssige Konsistens haben könnten hehe :twisted:

Ach ja ansonsten was gibts neues... also die Siedegeräusche habe ich diesen Winter auch bei Vollgas nicht mehr gehabt. War wohl im ersten Winter das noch nicht ganz tote Wasser.

https://www.youtube.com/watch?v=algsziE ... e=youtu.be
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Freeliner » 22. Nov 2014, 14:14

Ja, so siehts aus, wenn er optimal brennt :mrgreen:

Hab bis jetzt eigentlich mit keinem Holz Probleme gehabt, Buche macht halt einfach nur das besser/gleichmäßigere Glutbett.
...gerade was das "Anfeuern" betrifft.... ;)


Ansonsten "frist" der Walli ja alles problemlos (bei gutem Glutbett) :mrgreen:


Wieviel Meter haste denn jetzt durchgejagt :?: ...und wie sieht dein Düsenblock und Roste aus :?:

Haste mal wieder ne Messung gemacht :?:


Schorni war eben auch wieder da, kehren ja nur noch 1 x jährlich, mehr lohnt ja net....
Nach ca. 7-8Rm Buche/Eiche war grad ne halbe Hand voll Ruß drin...Ruß optimal und schön flockig :D
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon JAU » 22. Nov 2014, 21:30

Mensch Oberfranke, wie bekommst du das hin?
Wenn ich Bilder durch die Scheiben mache sieht das bei immer zum Fürchten aus. Absolut nicht Vorzeigetauglich... :?


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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Oberfranke » 24. Nov 2014, 22:18

@JAU

Wenn du Flammen fotografiern willst brauchst du ne Kamera wo du Manuell Blende, Zeit und Farben einstelln kannst.
Ich hab ne Nikon D5100
Finde jetz nicht dass die Filme besonders toll sind, in Wirklichkeit sieht man das Blau der Flamme besser.

Grüße
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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon JAU » 25. Nov 2014, 00:39

Ok, den stehen die Chancen mit meiner Knipse eher schlecht. :)


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Re: Wilder Kaiser im Landkreis Bayreuth

Beitragvon Oberfranke » 24. Feb 2016, 17:06

Natürlich den Text auch noch in meinen Thread kopiern :D

Sooo Leute,

ich berichte euch mal von der heutigen Wallimessung.

Vorm Messtag habe ich alles so sauber gemacht wie sonst nie, auch das Ofenrohr demontiert und sauber gemacht.
Es kam eine neue Betondüse rein, bei der ich das Stirnseitige Sekundärluftloch verschlossen habe, sowie je zwei Löcher auf beiden Seiten im Wechsel versetzt. So dass nur noch je Seite zwei Sekundärluftlöcher offen waren.
Auch die untere Scheibenspühlung war wie immer komplett mit Dichtschnur zu.

Habe dann auch noch ein neues Glas unten eingesetzt dass ich auch anständig sehe wie er bei der Messung brennt.

Joa, dann ca. drei Stunden bevor der Schornsteinfeger kam angefeuert und mit Buche den Walli gut auf Temperatur gebracht. Hab vier Buchenstücke die in Summe etwas über 4 kg hatten oben auf dem Walli schonmal vorgewärmt. (Extra saubere gleichmäßige Stücke ohne Rinde)

Messung lief dann so ab dass ich die 4 Stücke auf ein dickes Glutbett aufgelegt habe und er solang sich das geeichte Gerät aufgewärmt hatte schonmal ein Bild mit einem Handgerät gemacht hat. Haben dann im ersten Step schonmal die Abgasdrossel etwas zugemacht weil mit 21 Pa doch ganz ordentlich Zug da war und der CO-Wert noch zu hoch war. Restsauerstoff lag hier noch bei ca. 8%, was für den Wirkungsgrad zwar ganz gut sein mag, aber CO noch zu hoch... also hab ich die Dichtschnur der unteren Scheibenspühlung zur Hälfte mit einer Zange rausgezogen. Restsauerstoff ging auf ca. 10 bis 10,5% hoch und die Werte kamen in einen guten Bereich so dass er sagte das wir das geeichte Messgerät ranhängen, weil das rechnet dann eh auf 13% Restsauerstoff um wodurch man ja etwas mehr CO messen kann.

CO viel dann aber im Lauf der Messung sogar noch.
Endwerte wie folgt:
- Restsauerstoff: 10,3%
- CO gemessen bei den genannten 10,3%: 0,350 g/m³
- CO umgerechnet: 215 ppm
- Staub gemessen: 0,046 g/m³
- Staub umgerechnet: 0,027 g/m³
- Abgastemperatur: 169°C

Sprich der Walli lag wieder deutlich unter den Grenzwerten.
Er sagte aber auch dass es oft einfach Holzsache ist. Er hatte mal nen Kunden der sein Holz wohl vom Truppenübungsplatz hatte... da waren die Werte einfach jenseits von gut und böse. Genauso kanns dir eben passieren dass du einfach Holz hast wo der Feinstaub durch die Decke geht und der Ofen nichts dafür kann. Auch meinte er meistens mit Weichholz bessere Werte zu messen. Sprich falls euer Walli bei der ersten Messung durchfällt, nicht entmutigen lassen. Es liegt sehr wahrscheinlich einfach nur am Feintuning oder am Holz.

Fazit: Sekundärluft konnte ich ihm ja nun leider nur über die untere Scheibenspühlung im laufenden Brand zugeben. Daher wird ein zusätzliches Loch im vorderen Bereich der Betondüse wieder aufgemacht und die Dichtschnur der Scheibenspühlung kommt wieder rein.

Für alle anderen von euch heisst das aber auch, dass komplett offene Scheibenspühlung und komplette Sekundärluft über die Düse ziemlich sicher zu viel ist. ;)

In dem Sinne, hoffe ich konnte weiterhelfen und viel Spaß beim Wallifeintuning :twisted:

Zusatz zum Messpflichthread:
Hab ja den Walli ohne Umlenkung im Wasserbereich.
Meine Kettenwirbulatoren gehen nur ca. 2/3 in den Wärmetauscher.
Da ich eh Schornsteinzug drosseln muss und die Abgastemperatur bei geputztem Wärmetauscher schon bei 169°C liegt werde ich mir wohl noch Ketten besorgen die bis unten gehen.
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