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CO- und Rauchmelder

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CO- und Rauchmelder

Beitragvon gmwt » 8. Jan 2015, 16:27

Admin: OT aus http://wallthermfreunde.de/viewtopic.php?f=7&t=135&start=10

gmwt hat geschrieben:(Nichtdestotrotz: wer kann einen CO-Melder empfehlen?)

JAU hat geschrieben:Empfehlen kann ich nix, hab nur einen. http://www.reichelt.de/ME-CO-250-F/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=140176&artnr=ME+CO-250+F&SEARCH=co+melder
Mit 85dB laut genug, hat eine Anzeige die normal aus ist und ab 30ppm (Grenzwert für CO am Arbeitsplatz) anzeigt. Alarm bei 200ppm.
Sensor hält 7 Jahre, Batterie angeblich 5.

gmwt hat geschrieben:Ja, den hatte ich mir auch schon angeguckt. Und frage mich, ob so einer wie "KIDDE CO-Alarm X10-D" mit zehn Jahren Betriebsdauer (sowohl Sensor wie festverbaute Batterie) vielleicht sinnvoller wären. Bei Rauchmeldern halte ich nicht so viel von fest verbauten Batterien, aber bei CO-Meldern ist der Sensor wohl definitiv nach der angegebenen Zeit hinüber, vielleicht ist es das Konzept dort gar nicht so schlecht. Der genannte hat aber etwas gemischte Bewertungen z.B. hinsichtlich Fehlalarmen und des Stoppens derselbigen.
Und ganz generell frage ich mich noch, wie ich billigen Schrott von identischem, aber teurem Schrott, sowie den wirklich funktionierenden Geräten unterscheide... :?

JAU hat geschrieben:Ich denke nicht das der Sensor nach 7 (oder 10) Jahren defintiv kaputt ist, er ist vielmehr defintiv noch zu gebrauchen. ;)
Da Rauchmelder auch nach 10 Jahren ausgetauscht werden müssen stresst mich das aber auch nicht sonderlich.

Wenn du Glück hast findest du eine Artikel in der Warentest. Vor dem Kauf meiner Melder hatte ich mir das mal zu gemühte geführt, worauf hin ich keine vernetzten Melder gekauft habe.

Ich hatte da immer was von "elektrochemischen Sensoren" gelesen, was mir suggerierte, da verbraucht sich irgendeine Substanz im Lauf der Zeit. Nach wikipedia-Studium weiß ich es nun besser. (Den mit fest verbauter Batterie kann ich dann wohl streichen.)
Aber woher nimmst Du das "definitiv noch zu gebrauchen"?
Bei Rauchmeldern steckt auch bloß eine Lichtschranke drin, d.h. da dürfte eigentlich (bei ordentlichem Design) ewig nichts kaputtgehen - trotzdem hab' ich mehrere im Keller liegen, die irgendwie kaputtgegangen sind (noch nicht genauer untersucht).

Aktuelle (Waren-)Tests konnte ich keine finden. Muss man sich halt etwas mühsamer an Rezensionen orientieren...
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CO- und Rauchmelder

Beitragvon JAU » 8. Jan 2015, 21:10

Jede Elektronik geht früher oder später mal kaputt. Das denkbar schlimmst wäre wenn ein Rauchmelder false negativ meldet. :?
Von daher gehe ich davon aus dass die meisten Melder deutlich länger halten würden als 10 Jahre. Aber im Gegensatz zum Joghurt über Mindesthaltbarkeit tut man sich beim Melder schwer einzuschätzen ob noch alles ok ist.

Die kaputten Melder die du da hast - wurden die getestet, hat der Selbsttets den Fehler gefunden oder Fehlalarm?


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Re: CO- und Rauchmelder

Beitragvon gmwt » 29. Jan 2015, 23:52

JAU hat geschrieben:Jede Elektronik geht früher oder später mal kaputt.

Na ja, definiere "später". Was sind denn bei Elektronik die "Verschleißteile"? Bei Leistungsnetzteilen sicherlich Elkos und Gleichrichter, aber bei so einem batteriebetriebenen Rauchmelder ...? Da fällt mir nichts ein.
Die kaputten Melder die du da hast - wurden die getestet, hat der Selbsttets den Fehler gefunden oder Fehlalarm?

Ich muss sie erst nochmal durchtesten. Ich glaube, teilweise taten sie selbst bei Tastendruck gar keinen Mucks und teilweise lösten sie schon ohne Tastendruck (und ohne Rauch) aus und waren gar nicht mehr zu stoppen (außer durch Batterieentnahme).
Weshalb ich übrigens jetzt nur noch welche kaufe, beiden man nicht nur den Test sondern auch den echten (Fehl-) Alarm per Taste stoppen kann.
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Re: CO- und Rauchmelder

Beitragvon JAU » 30. Jan 2015, 12:03

Lötstellen sind eine dauerhafte Schwachstelle und selbst Transistoren verschleißen auf atomarer Ebene (wenn auch seeehr langsam).
Und nicht nur Elkos sind betroffen, auch Folienkondensatoren verlieren im Laufe der Zeit an Kapazität.


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Re: CO- und Rauchmelder

Beitragvon gmwt » 31. Jan 2015, 18:16

JAU hat geschrieben:Lötstellen sind eine dauerhafte Schwachstelle

Auch die aber eher dort, wo hohe Ströme/Temperaturen (Netzteile, Röhrenmonitor, ...) oder starke Vibrationen (Auto) auftreten, im Rauchmelder beides weniger zu erwarten. Wenn die Lötstellen nicht von vorneherein schlecht sind, sollten sie da auch halten.

Bzgl. CO-Melder werde ich jetzt wohl den "Kidde 7DCO" bestellen, der ist auch auf 10J ausgelegt, aber die Batterien sind wechselbar.
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